Der HSV ist ein besonderer Verein mit einer einmaligen Geschichte. Er ist unser Verein. Wir alle identifizieren uns mit ihm, mit seiner sportlichen Tradition, mit seiner sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung als Universalsportverein in der Stadt Hamburg und in der Region.

 

Im Mittelpunkt steht für die allermeisten von uns die Fußballbundesligamannschaft. Denn vom sportlichen Erfolg unserer Bundesligafußballer ist auch der Universalsportverein HSV ganz entscheidend abhängig.

 

Wir sehnen uns nach sportlichem Erfolg und nach einer Mannschaft, deren Spieler sich mit unserem HSV, der Stadt und der Region identifizieren.

 

Der HSV ist zwar kein basisdemokratischer Verein, aber ein Verein, der von Mitgliedern mitbestimmt wird und der den Mitgliedern gehört. Auf diese Mitbestimmung können wir stolz sein. Viele Fußballfans in Europa, deren Klubs fremdbestimmt und in finanzielle Nöte geraten sind, beneiden uns um diese Struktur. Für den Sportausschuss im britischen Unterhaus oder  bei Diskussionen der UEFA wird  die Vereinsstruktur des HSV als Modell gehandelt.

 

Die berechtigte Sehnsucht nach einem sportlichen Titel rechtfertigt allerdings nicht, Teile des Vereins  Investoren und/oder Kapitalgebern zu überlassen. Ein Verkauf von Anteilen unseres Vereins ist kein nachhaltiger Beitrag zur Sicherung der Existenz des HSV. Es gibt darüber hinaus kein Beispiel im deutschen Fußball, dass eine Ausgliederung und der Verkauf von Vereinsanteilen zu sportlichem Erfolg führen. Vorschläge, die in diese Richtung gehen, schießen weit über das Ziel hinaus.

 

Wir gehen davon aus, dass in erster Linie nicht die Rechtsform, sondern die Qualität der handelnden Personen und der Abläufe zum Erfolg führen.

 

In diesem Sinne ist es richtig, dass unsere Vereinsstruktur in konkreten Punkten verbessert werden muss.